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<title>Gebärdenchor</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Gebärdenchor</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Unter einem <b>Gebärdenchor</b> versteht man eine Gemeinschaft von Menschen, die <a href="Gesang" title="Gesang">Gesang</a> in <a href="Geb%C3%A4rdensprache" title="Gebärdensprache">Gebärdensprache</a> praktizieren. Während solche speziellen <a href="Chor_(Musik)" title="Chor (Musik)">Chorgruppen</a> sich früher vor allem aus <a href="Geh%C3%B6rlosigkeit" title="Gehörlosigkeit">gehörlosen</a> Menschen zusammensetzten und meist im Bereich der <a href="Geh%C3%B6rlosenseelsorge" title="Gehörlosenseelsorge">Gehörlosenseelsorge</a> angesiedelt waren, gibt es inzwischen mehrere gemischte Gruppen aus gehörlosen, <a href="Sp%C3%A4tertaubung" title="Spätertaubung">ertaubten</a>, <a href="Schwerh%C3%B6rigkeit" class="mw-redirect" title="Schwerhörigkeit">schwerhörigen</a> und <a href="Auditive_Wahrnehmung" title="Auditive Wahrnehmung">hörenden</a> Menschen. Zudem sind Gebärdenchöre heute teils <a href="%C3%96kumenische_Bewegung" title="Ökumenische Bewegung">ökumenisch</a> orientiert oder <a href="Konfession" title="Konfession">konfessionell</a> nicht gebunden. Zum Teil werden auch <a href="Poesie" title="Poesie">poetische Texte</a> in Gebärdensprache vorgetragen, wofür sich der Begriff <b>Gebärdenpoesie</b> eingebürgert hat.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Gebärdenchöre gab es ab etwa Anfang/Mitte der 1970er Jahre zunächst in den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a> sowie vereinzelt in einigen anderen Ländern, zuerst meist als „Schulchöre“ an Gehörlosenschulen. Größtenteils entstanden sie jedoch erst seit Mitte der 1990er Jahre und später. Das späte Aufkommen steht im engen Zusammenhang mit der <a href="Geschichte_der_Geb%C3%A4rdensprachen" title="Geschichte der Gebärdensprachen">Geschichte der Gebärdensprachen</a>. Die Gebärdensprache als solche war jahrzehntelang geächtet und <a href="P%C3%A4dagoge" title="Pädagoge">Pädagogen</a> war es seit Ende des 19. Jahrhunderts verboten, in Gebärdensprache zu unterrichten. Vorherrschende Meinung in fast allen Ländern der Welt war, dass Gehörlose sich besser im <a href="Lippenlesen" title="Lippenlesen">Lippenablesen</a> und <a href="Artikulation_(Linguistik)" title="Artikulation (Linguistik)">Artikulieren</a> üben sollten. Erst seit den 1980er Jahren wandelte sich das Verständnis langsam auch in <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a>, nachdem insbesondere der US-amerikanische <a href="Linguist" class="mw-redirect" title="Linguist">Linguist</a> <a href="William_Stokoe" title="William Stokoe">William Stokoe</a> ab 1960 sowie später weitere Sprachwissenschaftler die Gebärdensprache <a href="Geschichte_der_Geb%C3%A4rdensprachen#Wissenschaftliche_Erforschung" title="Geschichte der Gebärdensprachen">wissenschaftlich erforscht</a> und als der <a href="Lautsprache" title="Lautsprache">Lautsprache</a> ebenbürtig beschrieben hatten.<sup id="cite_ref-moz-444259_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-moz-444259-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-lukas14-his_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-lukas14-his-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In den USA wurde Gebärdensprache teils schon ab den 1960er Jahren im Unterricht eingesetzt, insbesondere am damaligen <a href="Gallaudet_University" title="Gallaudet University">Gallaudet College</a> für Gehörlose in <a href="Washington%2C_D.C." title="Washington, D.C.">Washington, D.C.</a> – aber auch (und oft unter „Gallaudet-Einfluss“) landesweit an verschiedenen anderen Gehörlosenschulen. In der Folge bildeten sich in den USA bereits in den 1970er und 1980er Jahren eine Reihe von Gebärdenchören. Zugleich wurden dort erste <a href="Liederbuch" title="Liederbuch">Liederbücher</a> für Gebärdenchöre veröffentlicht (<i>siehe Abschnitt <a href="#Literatur">Literatur</a></i>).
</p>
<p>In Deutschland befasste sich ab Anfang der 1970er Jahre vor allem der Linguist <a href="Siegmund_Prillwitz" title="Siegmund Prillwitz">Siegmund Prillwitz</a> an der <a href="Universit%C3%A4t_Hamburg" title="Universität Hamburg">Universität Hamburg</a> mit der Erforschung der Gebärdensprache und setzte sich für deren Anerkennung ein. Mitte der 1990er Jahre begründeten die Sprachwissenschaftlerinnen <a href="Helen_Leuninger" title="Helen Leuninger">Helen Leuninger</a> und Daniela Happ an der <a href="Johann_Wolfgang_Goethe-Universit%C3%A4t_Frankfurt_am_Main" title="Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main">Goethe-Universität</a> in <a href="Frankfurt_am_Main" title="Frankfurt am Main">Frankfurt am Main</a> die „Frankfurter Gebärdensprachforschung“ und befassten sich insbesondere mit der <a href="Deutsche_Geb%C3%A4rdensprache" title="Deutsche Gebärdensprache">Deutschen Gebärdensprache</a> (DGS).<sup id="cite_ref-lukas14-his_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-lukas14-his-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Zusammenarbeit mit gehörlosen, hörgeschädigten und hörenden Mitarbeitern von <i>PAX</i>, dem damals so benannten <a href="F%C3%B6rderverein" title="Förderverein">Förderverein</a> der <i>Katholischen Gehörlosenseelsorge</i> in Frankfurt, wurden u. a. DGS-Lehrbücher herausgegeben, DGS-Kurse durchgeführt und <a href="Geb%C3%A4rdensprachdolmetscher" class="mw-redirect" title="Gebärdensprachdolmetscher">Gebärdensprachdolmetscher</a> ausgebildet.<sup id="cite_ref-lukas14-his_2-2" class="reference"><a href="#cite_note-lukas14-his-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Jahr 2002 verabschiedete der <a href="Deutscher_Bundestag" title="Deutscher Bundestag">Deutsche Bundestag</a> das <a href="Bundesgleichstellungsgesetz" title="Bundesgleichstellungsgesetz">Bundesgleichstellungsgesetz</a> (BBG), wodurch unter anderem die Deutsche Gebärdensprache (DGS) offiziell als eigenständige Sprache anerkannt wurde.<sup id="cite_ref-kestner-2002_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-kestner-2002-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der 1996 gegründete und bis 2006 tätige <i>PAX-Gebärdenchor</i> in Frankfurt am Main setzte unter Leitung von Daniela Happ die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Frankfurter DGS-Forschung in die Praxis um. Der Chor wirkte u. a. bei mehreren <a href="ZDF" title="ZDF">ZDF</a>-<a href="Gottesdienst" title="Gottesdienst">Gottesdiensten</a> mit. Außerdem gab er „Anregungen an andere Gehörlosengemeinschaften, ebenfalls Gebärdenchöre zu gründen“.<sup id="cite_ref-lukas14-his_2-3" class="reference"><a href="#cite_note-lukas14-his-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der ev.-luth. <i>Bayerischen Gehörlosenseelsorge</i> brachte der Pfarrer Volker Sauermann (1939–2017) bereits in den 1970er Jahren die Idee von Gebärdenliedern und Gebärdenchören aus der <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a> und den USA nach <a href="Bayern" title="Bayern">Bayern</a>. Bis 2005 gab es eine Reihe von „ersten Versuchen, Neuentwicklungen und wegweisenden Traditionen“, aus denen sich die inzwischen koordinierte und stark geförderte Gebärden-Chorarbeit in Bayern entwickelte. 2005 wurde an der Zentrale der <i>Evangelisch-Lutherischen Gehörlosengemeinde in Bayern</i> (EGG Bayern) in <a href="N%C3%BCrnberg" title="Nürnberg">Nürnberg</a> die bayerische <i>Gebärden-<a href="Kantorei" title="Kantorei">Kantorei</a></i> gegründet, seit 2007 entstanden in verschiedenen bayerischen Gehörlosengemeinden mit Unterstützung der inzwischen so benannten <i>Visuellen Gebärdenchor-Kantorei Bayern</i> landesweit bereits mehrere Gebärdenchöre.<sup id="cite_ref-egg-baye-Kantorei_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-egg-baye-Kantorei-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Zunahme von Gebärdenchören in Deutschland bewertete die Dortmunder Musikpädagogin <a href="Irmgard_Merkt" title="Irmgard Merkt">Irmgard Merkt</a> 2010 als „ein Zeichen zunehmenden <a href="Selbstbewusstsein" title="Selbstbewusstsein">Selbstbewusstseins</a>“ von gehörlosen Menschen und als ein „Zeichen des <a href="Bewusstsein" title="Bewusstsein">Bewusstseins</a> für die <a href="%C3%84sthetik" title="Ästhetik">Ästhetik</a>, die mit der Gebärdensprache verbunden ist“.<sup id="cite_ref-Merkt_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Merkt-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Beschreibung_und_Darbietungsformen">Beschreibung und Darbietungsformen</h2></div>
<p>Ein Gebärdenchor begleitet gesungene Texte sowie <a href="Lied" title="Lied">Lieder</a>, <a href="Popsong" class="mw-redirect" title="Popsong">Popsongs</a> und <a href="Arie" title="Arie">Opernarien</a> etc. mit Gebärdensprache:<sup id="cite_ref-Merkt_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-Merkt-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Der Text wird vorher in Gebärdensprache übersetzt und gleichzeitig mit dem Gesang gebärdet. Da das Gebärden zum Gesang langsamere Bewegungen verlangt als zur gesprochenen Sprache, wird mit einem Mal der tänzerische Charakter des Gebärdens deutlich. Ein Gebärdenchor ist ein interdisziplinäres, ästhetisches Erlebnis: Musik, Gesang, Text, Bewegung. Letztlich kann das Gebärden zur Musik zu einer eigenen Kunstform werden. Diese Kunstform werden Musiker, Tänzer und die Nutzer der Gebärdensprache in Zukunft sicher noch entdecken und weiterentwickeln.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Irmgard Merkt</span>: <cite style="font-style:normal"><small><i>Musikkultur inklusiv</i>, Dortmund 2010, S. 46</small> <sup id="cite_ref-Merkt_5-2" class="reference"><a href="#cite_note-Merkt-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></cite></div></div>
<p>Neben Übersetzungen von ausgewählten Liedern und Texten in Gebärdensprache, gibt es zunehmend auch Gebärdensprach-Lieder und Gebärdenpoesie, die von Gehörlosen direkt in Gebärdensprache komponiert werden. Zudem stehen inzwischen in verschiedenen (Laut-)Sprachen und den gebräuchlichen Gebärdensprachen einige Liedersammlungen für Gebärdenchöre zur Verfügung (<i>siehe Abschnitt <a href="#Literatur">Literatur</a></i>).
</p>
<p>Die Lieder oder Texte werden mittels <a href="Gestikulation" title="Gestikulation">Gestikulierung</a> der Gebärdensprache und <a href="Mimik" title="Mimik">Mimik</a> vorgetragen, wobei einige Gebärdenchöre teils auch mit <a href="Musik" title="Musik">Musik</a> wie zum Beispiel <a href="Orgel" title="Orgel">Orgelbegleitung</a> arbeiten. Der <a href="Dirigent" title="Dirigent">Dirigent</a> eines Gebärdenchores dirigiert die Einsätze für die verschiedenen <a href="Bewegungsablauf" title="Bewegungsablauf">Bewegungsabläufe</a> und koordiniert den <a href="Rhythmus_(Musik)" title="Rhythmus (Musik)">Rhythmus</a>. Manche Chöre gebärden die Lieder synchron, bei anderen tätigen die Mitglieder verschiedene Bewegungsabläufe. Einige Gruppen kombinieren Bewegung und Rhythmus bis hin zum <a href="Tanz" title="Tanz">Tanz</a> oder zur <a href="Performance_(Kunst)" title="Performance (Kunst)">Performance</a> mit jeweils begleitenden Gebärden und entwickeln teils neue künstlerische Ausdrucksformen der <a href="Geh%C3%B6rlosenkultur" title="Gehörlosenkultur">Gehörlosenkultur</a>.<sup id="cite_ref-Merkt_5-3" class="reference"><a href="#cite_note-Merkt-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In Deutschland verwenden Gebärdenchöre heute fast ausschließlich die <a href="Deutsche_Geb%C3%A4rdensprache" title="Deutsche Gebärdensprache">Deutsche Gebärdensprache</a> (DGS), während einzelne Chöre anfangs <a href="Lautsprachbegleitende_Geb%C3%A4rden" title="Lautsprachbegleitende Gebärden">Lautsprachbegleitende Gebärden</a> (LGB) einsetzten.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Lied- oder Prosatexte werden heute oft bei größeren Veranstaltungen – sowie, falls entsprechende technische Einrichtungen vorhanden oder leicht verfügbar sind, auch bei Auftritten im kleineren Rahmen – vom <a href="Notebook" title="Notebook">Notebook</a> oder <a href="Personal_Computer" title="Personal Computer">PC</a> per <a href="Beamer" class="mw-redirect" title="Beamer">Beamer</a> auf <a href="Leinwand" title="Leinwand">Leinwand</a>- oder helle Wandflächen projiziert, so dass sie von hörgeschädigten und hörenden Zuschauern oder Gottesdienstbesuchern mitgelesen werden können. Teils kommen auch schon <a href="Videowand" title="Videowand">Videowände</a> zum Einsatz.
</p><p>Gebärdenchöre treten ähnlich wie Gesangschöre meist in einheitlicher <a href="Kleidung" title="Kleidung">Kleidung</a> auf, wobei dunkle Farben und Langarm-Oberteile bevorzugt werden, damit die Gebärden der „hellen“ Hände gut erkennbar sind. Bei vielen Gebärdenchören werden deshalb von den Chormitgliedern zudem weiße Handschuhe getragen <small>(siehe Bild)</small>. Insbesondere im kirchlichen Rahmen werden teils auch lange, intensivfarbige <a href="Schal" title="Schal">Schals</a> getragen, wie man sie von <a href="Gospelchor" title="Gospelchor">Gospelchören</a> oder Kirchentagen kennt.<sup id="cite_ref-moz-444259_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-moz-444259-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Beispiele_für_Gebärdenchöre"><span id="Beispiele_f.C3.BCr_Geb.C3.A4rdench.C3.B6re"></span>Beispiele für Gebärdenchöre</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="International">International</h3></div>
<p>Am <i>Public School District</i> von <a href="Saginaw_(Michigan)" title="Saginaw (Michigan)">Saginaw</a> in <a href="Michigan" title="Michigan">Michigan</a> (<a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a>) wurde 1977 ein Gebärdenchor für Grundschüler gegründet.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der <i>Liverpool Signing Choir</i> (<a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a> „Gebärdenchor Liverpool“) in <a href="Liverpool" title="Liverpool">Liverpool</a>, England, wurde 2000 an der <i>Knotty Ash Primary School</i> von Catherine Hegarty gegründet und hatte zehn Jahre später über 100 gehörlose und hörende Mitglieder im Alter von 6 bis 24 Jahren von einem Dutzend Liverpooler Schulen. Der Gebärdenchor verwendet in seinen Aufführungen eine Mischung aus Gebärdensprache und Gesang und hatte bereits zahlreiche Auftritte in ganz England, wie u. a. 2009 bei der Gedenkfeier zum 20. Jahrestag der <a href="Hillsborough-Katastrophe" title="Hillsborough-Katastrophe">Hillsborough-Katastrophe</a> oder 2010 zusammen mit <a href="Cynthia_Lennon" title="Cynthia Lennon">Cynthia</a> und <a href="Julian_Lennon" title="Julian Lennon">Julian Lennon</a> bei der Einweihung des <i><a href="John_Lennon" title="John Lennon">John Lennon</a>-Friedensdenkmals</i> im <i>Chavasse Park</i> in Liverpool.<sup id="cite_ref-co-454748_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-co-454748-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der <i>Lowestoft Signing Choir</i> (engl. „Gebärdenchor Lowestoft“) in <a href="Lowestoft" title="Lowestoft">Lowestoft</a>, der „östlichsten Stadt <a href="Vereinigtes_K%C3%B6nigreich" title="Vereinigtes Königreich">Großbritanniens</a>“, wurde 2003 gegründet und hat inzwischen etwa 45 hörgeschädigte und hörende Mitglieder (Stand 2017). Der freie Chor versteht sich als Teil des örtlichen Kulturangebots und arbeitet in <a href="British_Sign_Language" title="British Sign Language">British Sign Language</a> (BSL). Er absolvierte bereits zahlreiche Auftritte bei verschiedenen Veranstaltungen meist im Ort und der lokalen Region und hat populäre Songs, <a href="Hymne" title="Hymne">Hymnen</a> und traditionelle Lieder im Programm.<sup id="cite_ref-lowestoft_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-lowestoft-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland">Deutschland</h3></div>
<p>Nach Schätzung des <a href="Berufsbildungswerk_Leipzig" title="Berufsbildungswerk Leipzig">Berufsbildungswerks Leipzig für Hör- und Sprachgeschädigte</a> (BBW Leipzig) gab es 2011 in Deutschland nur etwa ein Dutzend aktive Gebärdenchöre.<sup id="cite_ref-bild-813020_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-bild-813020-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bekannte Gebärdenchöre sind oder waren unter anderem:
</p>
<ul><li>Gebärdenchöre der <i>Katholischen Gehörlosenseelsorge</i> in <a href="Frankfurt_am_Main" title="Frankfurt am Main">Frankfurt am Main</a>, deren Förderverein von Gründung 1996 bis 2006 den Namen „PAX“ führte und sich dann 2006 – im Zuge des Wandels im Bereich der <a href="Soziale_Arbeit" title="Soziale Arbeit">Gehörlosenarbeit</a> und der zunehmenden <a href="Integration_(Soziologie)" title="Integration (Soziologie)">Integration</a> – in „LUKAS 14“ umbenannte:<sup id="cite_ref-lukas14-historie_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-lukas14-historie-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
<ul><li><i>PAX-Gebärdenchor</i> in Frankfurt am Main<br>1996 gegründet und aktiv bis 2006; Leitung: Daniela Happ. Der Chor gehörte zu den „Pionierprojekten“ von <i>PAX</i> und unterstützte die Gründung von Gebärdenchören in anderen Gehörlosengemeinschaften. Er hatte zahlreiche Auftritte, gestaltete u. a. mehrere vom <a href="ZDF" title="ZDF">ZDF</a> gesendete Gottesdienste und gab 2005 die <a href="DVD" title="DVD">DVD</a> <i>Gebärdenpoesie</i> mit Begleitbuch heraus, welche die 10-jährige Arbeit des Gebärdenchores dokumentierte.<sup id="cite_ref-lukas14-historie_11-1" class="reference"><a href="#cite_note-lukas14-historie-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>Integrativer Gebärdenchor Liebfrauen / LUKAS 14</i> (IGeL) in Frankfurt am Main<br>2006 gegründet; Leitung: Sina Reulein (geb. Paluch) und Stefan Richter; etwa 10 Mitglieder – Hörgeschädigte und Menschen mit anderen Behinderungen (Stand 2017); arbeitet mit Gebärdensprache sowie mit Musik und Sprache; zahlreiche interne und externe Auftritte wie in der „Heimatgemeinde <a href="Liebfrauenkirche_(Frankfurt_am_Main)" title="Liebfrauenkirche (Frankfurt am Main)">Liebfrauen</a>“ und anderen Kirchengemeinden sowie bei Kongressen, Konzerten oder anderen Veranstaltungen.<sup id="cite_ref-lukas14-historie_11-2" class="reference"><a href="#cite_note-lukas14-historie-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-lukas14-geb_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-lukas14-geb-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul></li>
<li>Gebärdenchor <i>SignSongs</i> am <a href="Berufsbildungswerk_Leipzig" title="Berufsbildungswerk Leipzig">BBW Leipzig</a> in <a href="Leipzig" title="Leipzig">Leipzig</a>:<br>1996 gegründet von Auszubildenden des BBW; Leitung: Claudia Winkler; etwa 20 Mitglieder – Auszubildende, Ehemalige und einige externe Interessierte (Stand 2017); arbeitet mit Musik im <a href="Playback" title="Playback">Voll-Playback</a> und hat inzwischen etwa 60 deutsche und englische Lieder („von bekannten Popsongs bis zu Kirchenmusik“) in Gebärdensprache einstudiert; zahlreiche interne Auftritte bei Veranstaltungen der BBW-Leipzig-Gruppe sowie externe Auftritte in <a href="Norwegen" title="Norwegen">Norwegen</a> und ganz Deutschland wie u. a. bei der <a href="Expo_2000" title="Expo 2000">Expo 2000</a> in Hannover, bei den <a href="Deutscher_Evangelischer_Kirchentag" title="Deutscher Evangelischer Kirchentag">Evangelischen Kirchentagen</a> 2007 (Köln), 2011 (Dresden) und 2013 (Hamburg) sowie 2014 und 2015 im <a href="Gewandhaus_(Leipzig)" title="Gewandhaus (Leipzig)">Gewandhaus</a> in Leipzig („<a href="Markus-Passion_(J._S._Bach)" title="Markus-Passion (J. S. Bach)">Markus-Passion</a>“ mit dem <a href="GewandhausChor" title="GewandhausChor">GewandhausChor</a>).<sup id="cite_ref-berufsbi-Berufsbi_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-berufsbi-Berufsbi-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-lvz-Musik_is_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-lvz-Musik_is-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Gebärdenchor <i>Visuelle-Gebärden</i> in <a href="N%C3%BCrnberg" title="Nürnberg">Nürnberg</a><br>2006 gegründet von der <i>Evangelischen Gehörlosengemeinde Nürnberg</i>; Leitung: Brigitte Schmidt; etwa 25 gehörlose und hörende Mitglieder (Stand 2017); wurde 2012 als „Deutschlands größter Gebärdenchor“ bezeichnet; hat traditionelle und moderne Gebärdenlieder sowie Gebärdenpoesie im Programm und trat außerdem mit <a href="Gospel" title="Gospel">Gospelsongs</a> gemeinsam mit hörenden Chören auf; zahlreiche Auftritte in Nürnberg und ganz Bayern wie u. a. beim <a href="%C3%96kumenischer_Kirchentag_2010" title="Ökumenischer Kirchentag 2010">Ökumenischen Kirchentag 2010</a> in München vor etwa 80.000 Besuchern.<sup id="cite_ref-rollingp-Gehö_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-rollingp-Gehö-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<ul><li><i>Ökumenischer Gebärdenchor Augsburg</i> in <a href="Augsburg" title="Augsburg">Augsburg</a>:<br>2012 gegründet von der <i>Gehörlosengemeinde Augsburg und Umland</i>; Leitung: Sonja Richter; etwa 15 hörgeschädigte und hörende Frauen (Stand 2017); arbeitet in Gebärdensprache und Poesie sowie mit Bewegung und Tanz; zahlreiche Auftritte wie u. a. 2015 bei der gemeinsamen <a href="Patrona_Bavariae" title="Patrona Bavariae">Marien</a>-<a href="Wallfahrt" title="Wallfahrt">Wallfahrt</a> aller bayerischen <a href="Di%C3%B6zese" title="Diözese">Bistümer</a> nach Augsburg zum Wallfahrtsbild „<a href="Maria_Knotenl%C3%B6serin" title="Maria Knotenlöserin">Maria Knotenlöserin</a>“, ebenfalls 2015 beim Festgottesdienst und Festakt anlässlich des 25-jährigen Bestehens der <i>Behindertenseelsorge</i> des <a href="Bistum_Augsburg" title="Bistum Augsburg">Bistums Augsburg</a> in der Augsburger Basilika <a href="St._Ulrich_und_Afra_(Augsburg)" title="St. Ulrich und Afra (Augsburg)">St. Ulrich und Afra</a><sup id="cite_ref-bistum-a-118263_16-0" class="reference"><a href="#cite_note-bistum-a-118263-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie 2017 beim <a href="Weltgebetstag" title="Weltgebetstag">Ökumenischen Weltgebetstag</a> in München.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Weitere deutsche Gebärdenchöre gibt es unter anderem in:
</p>
<ul><li><a href="Bayreuth" title="Bayreuth">Bayreuth</a>: <i>Ökumenischer Gebärdenchor Bayreuth</i><sup id="cite_ref-egg-baye-Gebä_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-egg-baye-Gebä-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a>: <i>Gebärdenchor der evangelischen Gehörlosengemeinde Berlin</i> (gegr. 2000)<sup id="cite_ref-moz-444259_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-moz-444259-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a>: <i>HandsUp</i> (gegr. 2014)<sup id="cite_ref-leidmedi-Intervie_19-0" class="reference"><a href="#cite_note-leidmedi-Intervie-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="M%C3%BCnchen" title="München">München</a>: <i>Gebärdenchor München</i><sup id="cite_ref-egg-baye-Gebä_18-1" class="reference"><a href="#cite_note-egg-baye-Gebä-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Pfarrkirchen" title="Pfarrkirchen">Pfarrkirchen</a> in Niederbayern; <i>Singende Hände</i> (gegr. 2002)<sup id="cite_ref-singende-home_-_S_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-singende-home_-_S-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Rostock" title="Rostock">Rostock</a>: <i>Singende Hände</i> (gegr. 2009)<sup id="cite_ref-nordkirc-Die_&bdq_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-nordkirc-Die_&bdq-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="W%C3%BCrzburg" title="Würzburg">Würzburg</a>: <i>Gebärdenchor Würzburg</i><sup id="cite_ref-egg-baye-Gebä_18-2" class="reference"><a href="#cite_note-egg-baye-Gebä-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Im Rahmen des <a href="Kulturhauptstadt_Europas" title="Kulturhauptstadt Europas">Kulturhauptstadtjahres</a> 2010 und des Projektes <a href="RUHR.2010_%E2%80%93_Kulturhauptstadt_Europas" title="RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas">RUHR.2010</a> trat am „Day of Song“ – dem Tag des Liedes am 5. Juni 2010 – ein 30-köpfiger <a href="Projektchor" title="Projektchor">Projektchor</a> von Gehörlosen unter Leitung des gehörlosen Gebärdensprachdozenten und Dirigenten Tomato Pufhan in der <a href="Veltins-Arena" title="Veltins-Arena">Veltins-Arena</a> in <a href="Gelsenkirchen" title="Gelsenkirchen">Gelsenkirchen</a> vor 80.000 Zuschauern auf und brachte ein <a href="Opernchor" title="Opernchor">Opernchorwerk</a> in Gebärdensprache zur Aufführung. Auf Initiative der Dortmunder Musikpädagogin <a href="Irmgard_Merkt" title="Irmgard Merkt">Irmgard Merkt</a> und unter Regie von Jonathan Eaton inszenierte Pufhans Gebärdenchor beim Abschlusskonzert <a href="Giuseppe_Verdi" title="Giuseppe Verdi">Verdi</a> und präsentierte das „<a href="Va%2C_pensiero" title="Va, pensiero">Lied der Gefangenen</a>“ aus <i><a href="Nabucco" title="Nabucco">Nabucco</a></i>.<sup id="cite_ref-waz-489253_22-0" class="reference"><a href="#cite_note-waz-489253-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Österreich"><span id=".C3.96sterreich"></span>Österreich</h3></div>
<p>Der <i>Gebärdenchor der Stadtpfarre Urfahr</i> in <a href="Linz" title="Linz">Linz</a>-<a href="Urfahr" title="Urfahr">Urfahr</a> entstand 1999 auf Initiative von Pfarrer Helmut Part und ist bislang (Stand 2014) der einzige Gebärdenchor in Österreich. Er besteht aus Gehörlosen und Hörenden, hat etwa 10 Mitglieder (Stand 2017) und wird von Martha Svoboda geleitet. Der Gebärdenchor hatte bereits zahlreiche Auftritte, wie u. a. bei den Gottesdiensten der gesamtösterreichischen Gehörlosenwallfahrten und beim „Fest des Lebens“ im <a href="Mari%C3%A4-Empf%C3%A4ngnis-Dom" title="Mariä-Empfängnis-Dom">Neuen Dom</a> in Linz.<sup id="cite_ref-dioezese-33582_23-0" class="reference"><a href="#cite_note-dioezese-33582-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<dl><dt>Allgemeines</dt></dl>
<ul><li><a href="Evangelische_Kirche_in_Deutschland" title="Evangelische Kirche in Deutschland">Evangelische Kirche in Deutschland</a> (Hrsg.): <i>Es ist normal, verschieden zu sein. Inklusion leben in Kirche und Gesellschaft.</i> Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2014, ISBN 978-3-579-05975-4, S. 159–160: <i>Gebärdenchöre – visuelle Form der Kirchenmusik</i>.</li></ul>
<dl><dt>Deutschsprachige Chorliteratur</dt></dl>
<ul><li>PAX-Gebärdenchor, Leitung: Daniela Happ: <i>Gebärdenpoesie. 50 Gebärdenlieder und -texte zum Kirchenjahr.</i> Katholische Gehörlosenseelsorge PAX, Frankfurt am Main 2005 (mit DVD).</li>
<li>Christina Kupczak (Hrsg.): <i>Sende uns Engel. Ein Liederbuch mit Einführung in die Gebärdensprache.</i> Dehm-Verlag, Limburg 2012, ISBN 978-3-9812050-8-4 (mit 2 DVD-Videos).</li></ul>
<dl><dt>Englischsprachige Chorliteratur</dt></dl>
<ul><li>Donna C. Gadling, Daniel H. Pokorny, Lottie L. Riekehof: <i>Lift Up Your Hands.</i> The National Grange, Washington, D.C. (USA) 1976 (zehn Lieder in Gebärdensprache).<sup id="cite_ref-Gallaudet-lit_24-0" class="reference"><a href="#cite_note-Gallaudet-lit-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Donna C. Gadling, Daniel H. Pokorny: <i>You’ve Got a Song.</i> National Association of the Deaf, Silver Spring (Maryland/USA) 1979 (neun Lieder in Gebärdensprache).<sup id="cite_ref-Gallaudet-lit_24-1" class="reference"><a href="#cite_note-Gallaudet-lit-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Michael D. Wojcio, Gerilee Gustason, Esther Zawolkow: <i>Music in Motion.</i> Modern Signs Press, Los Alamitos (Kalifornien/USA) 1982, ISBN 0-916708-07-1 (22 Kinderlieder in <i>Signing Exact English</i>).<sup id="cite_ref-Gallaudet-lit_24-2" class="reference"><a href="#cite_note-Gallaudet-lit-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Barbara M. Kannapell, Harry Bornstein, Karen L. Saulnier, Lillian B. Hamilton: <i>Songs in Signed English.</i> Gallaudet College Press, Washington, D.C. (USA) 1984, ISBN 0-913580-12-0 (acht Kinderlieder in <i>Signed English</i>).<sup id="cite_ref-Gallaudet-lit_24-3" class="reference"><a href="#cite_note-Gallaudet-lit-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Curt D. Keller (Hrsg.): <i>Hymns for Signing.</i> Abingdon Press, Nashville (Tennessee/USA) 1995, ISBN 0-687-43180-8 (600 Kirchenlieder in <a href="American_Sign_Language" title="American Sign Language">American Sign Language</a>).<sup id="cite_ref-Gallaudet-lit_24-4" class="reference"><a href="#cite_note-Gallaudet-lit-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Signing_choirs?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Gebärdenchöre</a></span></b> – Sammlung von Bildern</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dafeg.de/index.php?menuid=22&reporeid=27"><i>Fachausschuss Gebärdenchor und -poesie</i></a> – Infoseite der <a href="Deutsche_Arbeitsgemeinschaft_f%C3%BCr_Evangelische_Geh%C3%B6rlosenseelsorge" title="Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge">Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge</a> (DAFEG)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://kulturportal-bayern.de/der-gebaerdenchor-singen-mit-den-haenden/"><i>Der Gebärdenchor: Singen mit den Händen</i></a> im <i>Kulturportal Bayern</i> – Ein Besuch beim <i>Gebärdenchor Nürnberg</i> (mit YouTube-Video, 4:44 Minuten)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dw.com/de/der-chor-der-geh%C3%B6rlosen/a-1799506"><i>Der Chor der Gehörlosen</i></a> – Bericht über den <i>Jugendgebärdenchor St. Georg</i> in Köln bei der <a href="Deutsche_Welle" title="Deutsche Welle">Deutschen Welle</a> vom 3. Dezember 2005</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-moz-444259-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-moz-444259_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-moz-444259_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-moz-444259_1-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Vgl. zum Beispiel: <span class="cite">Annemarie Diehr: <i>Die Poesie der Hände.</i> In: <i>moz.de.</i> 15. Dezember 2015, ehemals im <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.moz.de%2Fartikel-ansicht%2Fdg%2F0%2F1%2F1444259">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar)<span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 4. Juli 2017</span>.<span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1444259">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1444259">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.moz.de</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1444259">Suche in Webarchiven</a>)</small></span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeb%C3%A4rdenchor&rft.title=Die+Poesie+der+H%C3%A4nde&rft.description=Die+Poesie+der+H%C3%A4nde&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.moz.de%2Fartikel-ansicht%2Fdg%2F0%2F1%2F1444259&rft.creator=Annemarie+Diehr&rft.date=2015-12-15"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-lukas14-his-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-lukas14-his_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-lukas14-his_2-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-lukas14-his_2-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-lukas14-his_2-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Vgl. zum Beispiel: <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20170702093128/http://www.lukas14.de/verein/historie"><i>Wie entstand LUKAS 14?</i></a> In: <i>lukas14.de.</i> Juli 2016, archiviert vom <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.lukas14.de%2Fverein%2Fhistorie">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">2. Juli 2017</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 4. Juli 2017</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeb%C3%A4rdenchor&rft.title=Wie+entstand+LUKAS%26nbsp%3B14%3F&rft.description=Wie+entstand+LUKAS%26nbsp%3B14%3F&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20170702093128%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.lukas14.de%2Fverein%2Fhistorie&rft.date=2016-07&rft.source=http://www.lukas14.de/verein/historie"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-kestner-2002-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-kestner-2002_3-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Verlag Karin Kestner: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110104235027/http://www.kestner.de/n/verschiedenes/presse/2002/praktikanten.htm"><i>Tag der Gleichstellung und Anerkennung der Gebärdensprache.</i></a> In: <i>kestner.de.</i> 1. März 2002, archiviert vom <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.kestner.de%2Fn%2Fverschiedenes%2Fpresse%2F2002%2Fpraktikanten.htm">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">4. Januar 2011</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 4. Juli 2017</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeb%C3%A4rdenchor&rft.title=Tag+der+Gleichstellung+und+Anerkennung+der+Geb%C3%A4rdensprache&rft.description=Tag+der+Gleichstellung+und+Anerkennung+der+Geb%C3%A4rdensprache&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20110104235027%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.kestner.de%2Fn%2Fverschiedenes%2Fpresse%2F2002%2Fpraktikanten.htm&rft.creator=Verlag+Karin+Kestner&rft.date=2002-03-01&rft.source=https://www.kestner.de/n/verschiedenes/presse/2002/praktikanten.htm"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-egg-baye-Kantorei-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-egg-baye-Kantorei_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.egg-bayern.de/Gebaerdenkantorei/Gebaerdenkantorei?from=Gemeinden.Nuernberg-Gebaerdenkantorei"><i>Gebärdenkantorei – EGG Bayern.</i></a> In: <i>egg-bayern.de.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 4. Juli 2017</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeb%C3%A4rdenchor&rft.title=Geb%C3%A4rdenkantorei+%E2%80%93+EGG+Bayern&rft.description=Geb%C3%A4rdenkantorei+%E2%80%93+EGG+Bayern&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.egg-bayern.de%2FGebaerdenkantorei%2FGebaerdenkantorei%3Ffrom%3DGemeinden.Nuernberg-Gebaerdenkantorei&rft.date="> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Merkt-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Merkt_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Merkt_5-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Merkt_5-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Merkt_5-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Irmgard_Merkt" title="Irmgard Merkt">Irmgard Merkt</a> (Hrsg.): <i>Musikkultur inklusiv: 5 Jahre Förderpreis InTakt der miriam-stiftung</i>, InTakt Dortmund (ConBrio/BoD), Dortmund 2010, ISBN 978-3-942325-00-4, S. 46–47.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. zum Beispiel: <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20170507042153/http://www.berufsbildungswerk-leipzig.de/info-fuer-teilnehmer/freizeitangebote/gebaerdenchor"><i>Berufsbildungswerk Leipzig: Gebärdenchor „SignSongs“.</i></a> In: <i>berufsbildungswerk-leipzig.de.</i> <a href="Berufsbildungswerk_Leipzig" title="Berufsbildungswerk Leipzig">Berufsbildungswerk Leipzig</a>, archiviert vom <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.berufsbildungswerk-leipzig.de%2Finfo-fuer-teilnehmer%2Ffreizeitangebote%2Fgebaerdenchor%2F">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">7. Mai 2017</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 4. Juli 2017</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeb%C3%A4rdenchor&rft.title=Berufsbildungswerk+Leipzig%3A+Geb%C3%A4rdenchor+%E2%80%9ESignSongs%E2%80%9C&rft.description=Berufsbildungswerk+Leipzig%3A+Geb%C3%A4rdenchor+%E2%80%9ESignSongs%E2%80%9C&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20170507042153%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.berufsbildungswerk-leipzig.de%2Finfo-fuer-teilnehmer%2Ffreizeitangebote%2Fgebaerdenchor&rft.publisher=%5B%5BBerufsbildungswerk+Leipzig%5D%5D&rft.source=http://www.berufsbildungswerk-leipzig.de/info-fuer-teilnehmer/freizeitangebote/gebaerdenchor/"> </span></span>
</li>
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<li id="cite_note-waz-489253-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-waz-489253_22-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Annika Fischer: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.waz.de/region/rhein-und-ruhr/gebaerdenchor-inszeniert-verdi-mit-den-haenden-id3489253.html"><i>Gebärdenchor inszeniert Verdi mit den Händen.</i></a> In: <i>waz.de.</i> 25. April 2010,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 29. Juni 2017</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeb%C3%A4rdenchor&rft.title=Geb%C3%A4rdenchor+inszeniert+Verdi+mit+den+H%C3%A4nden&rft.description=Geb%C3%A4rdenchor+inszeniert+Verdi+mit+den+H%C3%A4nden&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.waz.de%2Fregion%2Frhein-und-ruhr%2Fgebaerdenchor-inszeniert-verdi-mit-den-haenden-id3489253.html&rft.creator=Annika+Fischer&rft.date=2010-04-25"> </span></span>
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<li id="cite_note-dioezese-33582-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-dioezese-33582_23-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Martha Svoboda: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dioezese-linz.at/portal/zu/deaf/angebote/article/33582.html"><i>Gebärdenchor der Stadtpfarre Urfahr.</i></a> In: <i>dioezese-linz.at.</i> März 2014,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 4. Juli 2017</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeb%C3%A4rdenchor&rft.title=Geb%C3%A4rdenchor+der+Stadtpfarre+Urfahr&rft.description=Geb%C3%A4rdenchor+der+Stadtpfarre+Urfahr&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.dioezese-linz.at%2Fportal%2Fzu%2Fdeaf%2Fangebote%2Farticle%2F33582.html&rft.creator=Martha+Svoboda&rft.date=2014-03"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Gallaudet-lit-24"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Gallaudet-lit_24-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Gallaudet-lit_24-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Gallaudet-lit_24-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Gallaudet-lit_24-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Gallaudet-lit_24-4">e</a></sup></span> <span class="reference-text"><i>Books for Learning Sign Language</i>, Abschnitt <i>V. Sign Language Books – Music</i> auf der Website des <i>Clerc Center</i> an der <a href="Gallaudet_University" title="Gallaudet University">Gallaudet University</a> (englisch; abgerufen am 3. April 2012).</span>
</li>
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